| Neues aus dem Museum im Haus des Gastes in Motzen |
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| Geschrieben von Motzen.com | |
| Freitag, 21. August 2009 | |
Immer wieder überrascht das Motzener „Museum im Haus des Gastes“ mit neuen inhaltlichen und gestalterischen Ideen. Das Museum hat seinen Namen mit Bedacht gewählt. Mit dem Umzug vor fast zehn Jahren vom alten Gemeinde- und Armenhaus des Dorfes in den neuen Bau am Heukenberg ist die Sammlung schon angesichts der Größe aus dem Charakter einer Heimatstube herausgewachsen. So wurde im Einvernehmen mit dem Heimatverein Motzen das Ziel erarbeitet, die Region rund um den Motzener See in den Blick zu nehmen. Der Heimatverein ist Betreiber des Museums, das in der Trägerschaft der Stadt Mittenwalde steht. War in den ersten Jahren noch keine klare Linie in der Darstellung zu erkennen, das allerdings auch dem Mangel an Mitteln geschuldet war, so hat sich inzwischen ein klares und ansprechendes Design durchgesetzt. Schmale schwarze Bilderrahmen in unterschiedlichen Formaten präsentieren Fotos, Dokumente oder Texte. Vitrinen mit schwarzen Aufbauten nehmen die Exponate auf, vom Backenzahn eines Mammut über Gesteinsproben aus eiszeitlichen Hinterlassenschaften bis zu einem Gästebuch des früheren Gasthofs Siebenmark oder dem Zylinderhut des letzten Lehrers der in Motzen über mehrere Generationen tätig gewesenen „Dynastie“ der Lehrer- und Kantorsfamilie Kulick. Das ehrenamtliche Team des Museums freut sich über das wachsende Interesse der Bewohner und Gäste Motzens und der umliegenden Dörfer. Erfreulich ist das starke Interesse der Kinder, ihrer Eltern und der Lehrer. Immer wieder regt der Besuch im Museum dazu an, in den eigenen Kellern und Böden nach Dokumenten und Zeugnissen zu kramen, und so ist die Sammlung schon um manch schönes Stück reicher geworden. Viel Aufmerksamkeit findet die neue kleine geologische Abteilung. Man kann Steine in die Hand nehmen, ihre Strukturen mit der Lupe prüfen und in Nachschlagewerken blättern, um Namen und Herkunft der Felsbrocken herauszubekommen. Klein, aber anregend auch die Auswahl von Bodenschätzen der Region, wobei mancher lernt, Steine, Sand und Kies, Kalk und Kohle als Reichtum zu begreifen. Aber nicht alle Pläne gelingen. Das Museumsteam hatte sich vorgenommen, nachdem die Eingemeindung in die Stadt Mittenwalde nun einmal Realität ist, alle Ortsteile in Sonderaustellungen in ihrem eigenen Charakter darzustellen. Ein großartiger Anfang gelang mit Schenkendorf. Doch kommt aus den anderen Dörfern noch zu wenig. Öffnungszeiten: Oktober - April: Mi - So 11 bis 16 Uhr Mai - September: Di - So 10 - 18 Uhr |
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Immer wieder überrascht das Motzener „Museum im Haus des Gastes“ mit neuen inhaltlichen und gestalterischen Ideen. Das Museum hat seinen Namen mit Bedacht gewählt. Mit dem Umzug vor fast zehn Jahren vom alten Gemeinde- und Armenhaus des Dorfes in den neuen Bau am Heukenberg ist die Sammlung schon angesichts der Größe aus dem Charakter einer Heimatstube herausgewachsen.